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Gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse

Eine gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnis (AE) wurde bisher über die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin publiziert. Unter diesem unbestimmten Rechtsbegriff ist die „zeitgemäße Erfahrung und das Wissen um Ursachen- und Wirkungszusammenhängen über Gefährdungen des Menschen bei körperlichen und geistigen Anstrengungen sowie psychischen Belastungen“ zu verstehen. Gesichert sind die Erkenntnisse dann, wenn den Erfahrungen validierte und verfizierte Forschungsergebnisse zugrunde liegen.

§ 5, Abs. 3 des Arbeitsschutzgesetzes beschreibt die möglichen Gefährdungen bei Anstrengungen bei der Arbeit:

(Zitat Anfang)

§ 5

Beurteilung der Arbeitsbedingungen

(1) Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen

Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.

(2) Der Arbeitgeber hat die Beurteilung je nach Art der Tätigkeiten vorzunehmen. Bei gleichartigen

Arbeitsbedingungen ist die Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einer Tätigkeit ausreichend.

(3) Eine Gefährdung kann sich insbesondere ergeben durch

1.

die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes,

2.

physikalische, chemische und biologische Einwirkungen,

3.

die Gestaltung, die Auswahl und den Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere von Arbeitsstoffen,

Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit,

4.

die Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit und deren

Zusammenwirken,

5.

unzureichende Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten,

6.

psychische Belastungen bei der Arbeit

(Zitat Ende)

Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de